Einblicke in die Inforeise unserer Produktmanagerin Magdalena Klawonn.
Unsere beliebte Alpenüberquerung vom Tegernsee nach Sterzing hat Zuwachs bekommen: Eine neue Variante startet am idyllischen Spitzingsee. Der erste Abschnitt verläuft entspannt mit sanften Anstiegen auf ruhigen Wegen und führt durch beeindruckende Klammen bis nach Fügen, bevor die Route in den Klassiker übergeht.
Im September 2024 machte ich mich auf den Weg, um die Tour selbst zu erkunden und unsere neuen Partnerhotels kennenzulernen. Begleiten Sie mich auf einer gedanklichen Reise voller Erinnerungen, Natureindrücke und Sinneswahrnehmungen.
Etappe 1: Spitzingsee — Kaiserhaus
Früh morgens starte ich am stillen Spitzingsee. Nur das Zwitschern der Vögel begleitet mich. Ich folge dem breiten “Bockerlbahnweg” durch blühende Wiesen, bevor die Route später im Wald entlang des Flusses tiefer ins Tal führt. Nach dem Forsthaus Valepp öffnet sich die Landschaft: Weite Almwiesen, in der Ferne schimmern Wasserfälle. Hoch über dem Tal führt ein idyllischer Pfad hinab zum Fluss, wo eiskalte Naturpools zur Rast einladen. Wäre es heute wärmer, würde ich hineinspringen! Als Highlight erwartet mich die spektakuläre Kaiserklamm. Auf einem gesicherten Steig beobachte ich, wie sich das türkisfarbene Wasser tosend durch die ausgewaschenen Felsen zwängt. Angekommen im Kaiserhaus, gönne ich mir eine wohlverdiente Pause, bevor mich der Bus nach Brixlegg bringt. Im charmanten Hotel Herrnhaus klingt der Abend mit einem hervorragenden Essen aus.
Etappe 2: Kaiserhaus — Kramsach/Brixlegg
Nach einem Transfer zurück zum Kaiserhaus setze ich meine Wanderung fort. Gemütlich folge ich dem Forstweg flussabwärts, das Wasser glitzert in der Morgensonne. Das Wetter ist herrlich, also nutze ich die Gelegenheit für ein erfrischendes Bad in einem Naturpool. Kurz darauf erreiche ich die spektakuläre Tiefenbachklamm. Metallbrücken und schmale Steige führen direkt am Fels entlang, während das Wasser in faszinierenden Farben unter mir tobt. Nach sechs Kilometern verlasse ich die Klamm. Auf einem schmalen Pfad wandere ich durch den Wald bis nach Kramsach. Mein Ziel ist das charmante Hotel Jagdhof. Nach dem warmen Tag freue ich mich erstmal über ein erfrischendes Getränk im hoteleigenen Restaurant.
Etappe 3: Kramsach/Brixlegg — Fügen
Ich fahre ein kurzes Stück mit dem Bus nach Brixlegg. Vorbei an blumengeschmückten Bauernhäusern in Reith im Alpbachtal windet sich anschließend ein Panoramaweg hinauf zum Reitherkogel. Alternativ könnte man hier auch die Seilbahn nehmen, um sich ca. 2,5 Stunden Aufstieg zu sparen. Oben angekommen, werde ich mit einem atemberaubenden Panorama belohnt: Das Zillertal erstreckt sich in voller Pracht vor mir. Ich genieße die Aussicht, bevor ich über einen abwechslungsreichen Wanderweg weiterziehe. An einem Bauernhof entdecke ich einen Selbstbedienungsschrank — bei der Hitze ist die Himbeerlimonade eine Wohltat! Der Abstieg führt mich auf einer wenig befahrenen, aussichtsreichen Straße hinab nach Fügen, wo mich das moderne Kosis Lifestyle Hotel empfängt. Nachdem ich mich von dem heißen Tag etwas abgekühlt habe, statte ich dem kleinen Wellnessbereich mit Sauna und Dampfbad einen Besuch ab und entspanne meine Muskeln. Den Tag lasse ich anschließend bei einem hervorragenden Abendessen im Hotel ausklingen.
Etappe 4: Fügen — Hochfügen
Nach einem kurzen Spaziergang zur Spieljochbahn, bringt mich diese bequem hinauf in die alpine Landschaft. Direkt an der Bergstation entdecke ich einen Abenteuerpark mit in die Erde eingelassenen Trampolinen — ein kurzer Sprung mit Aussicht muss sein! Danach wandere ich zuerst auf den Gipfel des Spieljochs und weiter auf einem schönen Gratweg tiefer in die alpine Welt. Nebel zieht auf und hüllt die Landschaft in mystische Stille. In einer urigen Alm wärme ich mich mit einer heißen Schokolade auf, bevor es nach Hochfügen weitergeht. Hier checke ich im gemütlichen Hotel Almhof ein und entspanne mich im Whirlpool.
Etappe 5: Hochfügen — Mayrhofen
Noch immer hält sich der Nebel, doch genau das verleiht der Landschaft ihren besonderen Reiz. Der Aufstieg zum Sidanjoch ist steil, doch kaum bin ich oben angekommen, reißt die Wolkendecke auf. Sonnenstrahlen tauchen die grünen Hügel und glitzernden Wasserlacken in magisches Licht. Ein Gänsehautmoment! In der Rastkogelhütte kehre ich gemütlich ein, bevor mich Bus und Bahn nach Mayrhofen bringen. Hier erwartet mich das Hotel Perauer mit seiner ausgezeichneten Küche und einem einladenden Wellnessbereich.
Etappe 6: Mayrhofen — Pfitsch — Sterzing
Mit dem Shuttle fahre ich zum beeindruckenden Schlegeisspeicher. Das leuchtend blaue Wasser des Stausees liegt vor der Kulisse mächtiger Gletscher — ein atemberaubender Anblick. Doch heute steht die Überquerung des Alpenhauptkamms bevor. Ich folge dem Weg über glitzernde Schieferplatten und alpine Bäche. Dann ist der Moment gekommen: Ich überschreite die Grenze von Österreich nach Italien und damit den Alpenhauptkamm! Wer mag, kann im Pfitscherjochhaus einkehren, doch ich steige direkt ins Pfitschtal ab und nehme den Bus nach Sterzing. In der charmanten Altstadt erkunde ich historische Gassen, bevor ich im Hotel Rosskopf einchecke. Am nächsten Tag geht es mit vielen Eindrücken im Gepäck zurück nach Hause.
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