Christiane Wolff ist strategische Kommunikationsberaterin und begleitet seit über 20 Jahren Führungspersönlichkeiten auf ihrer Reise zu einer schärferen Positionierung und mehr medialen Präsenz. Im Sommer 2025 fasste sie den Entschluss sich selbst auf eine Reise zu begeben und allein über die Alpen zu wandern. In ihrem Reisebericht lässt sie uns an ihren Erfahrungen teilhaben.
Allein über die Alpen…
120 Kilometer. Drei Länder. 7 Tage alleine. Fast 3.000 Höhenmeter bergauf und über 3.500 bergab. Fünfeinhalb Tage Regen. Und eine Woche, die mich mehr gelehrt hat als so manches Seminar, Meeting oder Mentoring.
Ich bin losgezogen – allein, zu Fuß, über die Alpen. Nicht, weil ich Antworten auf alle Fragen suchte. Sondern weil ich wissen wollte, was bleibt, wenn alles andere wegfällt. Wenn es keine Termine gibt, keine Gespräche, keine Rollen, keine Erwartungen. Nur ich, mein Rucksack – und die Berge. Vielleicht klingt das nach Rückzug. Für mich war es das Gegenteil. Es war eine bewusste Hinwendung: zu mir selbst. Zu meiner inneren Stimme. Zu den Fragen, die ich sonst anderen stelle – Unternehmer:innen, Vorständ:innen, Führungskräften – und die ich nun an mich selbst gerichtet habe.
..auf dem Pfad zu mehr Klarheit
Denn in meinem Alltag dreht sich vieles um Klarheit. Ich begleite Menschen in Verantwortung, die wissen (oder spüren), dass Kommunikation heute mehr ist als eine Pressemitteilung oder ein LinkedIn-Post. Dass Kommunikation Haltung braucht. Dass sie strategisch gedacht und persönlich gespürt werden muss. Und dass sie nur dann wirkt, wenn sie aus dem Inneren kommt.
Also habe ich mich gefragt: Erzähle ich meine Geschichte eigentlich noch selbst? Oder erzählt sie sich mittlerweile über Erwartungen, Rollenbilder, Zuschreibungen?
In der Stille der Berge war plötzlich Raum – nicht für neue To-dos, sondern für ehrliche Antworten. Ich habe gelernt, was mich trägt. Und was ich loslassen darf. Ich habe nicht versucht, mich neu zu erfinden – sondern mich reduziert auf das Wesentliche. Nicht, um „weniger“ zu sein. Sondern, um echter zu sein. Ich habe erkannt, dass echte Positionierung nicht auf Wirkung zielt – sondern auf Wahrhaftigkeit. Dass sie nicht dann gelingt, wenn Du möglichst viel kommunizierst – sondern dann, wenn Du das Richtige kommunizierst.
Die Alpenüberquerung als strategischer Boxenstopp…
Positionierung beginnt innen. In Deinen Werten. In Deinem inneren Kompass. In dem, was für Dich nicht verhandelbar ist. Und aus dieser Klarheit heraus entsteht eine Kommunikation, die verbindet. Weil sie Sinn stiftet. Weil sie führt. Und weil sie berührt. Der Weg über die Alpen war für mich ein strategischer Boxenstopp. Kein Rückzug. Kein Wellness. Sondern ein bewusstes Innehalten: Wo stehe ich – beruflich und persönlich? Wo bin ich unterwegs – und warum? Was will ich weitergeben? Und was nicht mehr?
Ich war nicht „weg“. Ich war einfach bei mir.
Und genau das wünsche ich Dir auch. Nicht unbedingt eine Woche in Wanderschuhen und Regenjacke. Aber einen ehrlichen Moment mit Dir selbst. Ein kurzes Innehalten. Vielleicht sogar eine kleine Alpenüberquerung im Kopf. Denn gerade, wenn Du in Verantwortung stehst – für ein Team, ein Unternehmen, eine Marke oder eine Vision – braucht es diesen Moment. Immer wieder. Es braucht Deinen inneren Boxenstopp, bevor Du nach außen wirksam wirst.
Deshalb meine Frage an Dich:
- Wann hast Du das letzte Mal wirklich innegehalten – nicht, um durchzuatmen, sondern um Dich neu auszurichten?
- Erzählst Du in Deiner Kommunikation noch Deine Geschichte – oder spiegelst Du (unbewusst) die Erwartungen anderer?
- Weißt Du, was Dich heute wirklich trägt – jenseits von Performance, Status oder der nächsten Deadline?
…und als Reise zu sich selbst
Ich glaube: Die beste Kommunikation beginnt nicht mit der nächsten Kampagne. Sondern mit einem ehrlichen Blick nach innen. Das kann bei einer Alpenüberquerung sein und es gibt sicher genau die passende Reise zu Dir selbst, die für Dich genau die richtige ist. Denn vielleicht ist genau jetzt der Moment, Dich daran zu erinnern, wofür Du wirklich stehen willst.
Vielleicht braucht es keine Alpenüberquerung, um sich neu zu sortieren. Aber manchmal braucht es den Mut, sich ehrlich zu fragen: Wofür will ich stehen – und wie sichtbar bin ich damit schon?
Feuer & Eis Touristik und andere Weggefährten
Ich danke allen, die mich begleitet haben – sichtbar oder unsichtbar. Und dem Team von Feuer & Eis Touristik, die nicht nur Strecken, sondern Räume eröffnet haben.
Diese Reise war anstrengend. Nass. Herausfordernd. Und eine der besten Entscheidungen meines Lebens.
Zur Person: Christiane Wolff im Interview mit Feuer & Eis Touristik
- Feuer & Eis Touristik: In möglichst wenig Worten: Wer sind Sie und was machen Sie beruflich?
- Christiane Wolff: Ich bin Christiane Wolff, lebe in München und am Wochenende bei meinem wundervollen Partner am Starnberger See. Ich treibe gerne und regelmäßig Sport, bin seit knapp 40 Jahren Vegetarierin und habe seit 25 Jahren ein Frauennetzwerk. Kultur und Kunst sind auch öfter auf meinem Freizeitprogramm und ich liebe kleine und große Abenteuer! Beruflich bin ich strategische Kommunikationsberaterin. Seit über 20 Jahren begleite und berate ich Führungspersönlichkeiten in Mittelstand und Konzernen dabei, ihre Positionierung zu schärfen, Kommunikationsstrategien wirkungsvoll auszurichten und mit Klarheit, Haltung und Präsenz umzusetzen – nach innen wie nach außen.
- F&E: Was hat Sie dazu motiviert, jetzt eine Alpenüberquerung zu machen – und das allein?
- CW: In meiner Beratung sind regelmäßige Boxenstopps fester Bestandteil der Zusammenarbeit. Gemeinsam schauen wir: Stimmt die strategische Ausrichtung noch? Passen Zielbild, Tonalität und Storyline zur Entwicklung des Unternehmens? Wo braucht es vielleicht einen Kurswechsel? Genau diesen Boxenstopp gönne ich mir jetzt selbst. Ich nehme mir sieben Tage Zeit für meine eigene berufliche Weiterreise. Allein. Zu Fuß. Über die Alpen. Dabei möchte ich mir die relevanten Fragen stellen, die sonst zwischen Projekten, Calls und all den vielen Themen im Alltag oft zu kurz kommen. Wo möchte ich in den nächsten zehn Jahren hin? Was ist wirklich wesentlich? Was darf bleiben – und was darf gehen? Ich suche Klarheit. Und die finde ich am besten in der Bewegung. Und ich liebe Mikroabenteuer: Eisbaden, pferdegestütztes Coaching, über den See schwimmen – das Ungewohnte inspiriert mich. Und jetzt freue ich mich riesig auf dieses größere Abenteuer. Eine Reise zu mir selbst – und vielleicht ein Schritt in die nächste berufliche Etappe. Und bin gespannt und sehr neugierig, was auf diesem Weg und meiner Reise alles passiert!
- F&E: Warum haben Sie sich für Feuer & Eis Touristik entschieden – was war Ihnen bei der Organisation besonders wichtig?
- CW: Zwei Freundinnen haben mir unabhängig voneinander von ihrer Alpenüberquerung mit Feuer & Eis Touristik vorgeschwärmt – mit so viel Begeisterung, dass für mich klar war: Wenn ich das mache, dann mit Euch. Ich wollte ein gutes Gefühl – Vertrauen, Verlässlichkeit, Menschlichkeit. Keine logistische Herausforderung, sondern ein echtes Erlebnis. Und genau das erlebe ich auch mit Feuer & Eis Touristik. Es ist persönlich, unkompliziert, professionell. Es passt zu mir – und zu dieser Reise.
Buchungsverweis
Wandeln Sie auf denselben Pfaden wie Christiane Wolff