Wandern im (Winter-)Wunderland
“Auch ganz ohne Schnee ist Wandern im Winter etwas ganz Besonderes. Denn im Winter sieht alles anders aus als im Sommer; dafür muss es nicht einmal schneien”, so Wolfgang Sareiter, CEO von Feuer und Eis Touristik. “Deshalb machen Winterwanderungen nicht nur besonders viel Spaß, sondern tun auch dem Körper und vor allem dem mentalen Wohlbefinden gut.” Er ergänzt fast schon beiläufig: “Verschneite Landschaften sind nur das Sahnehäubchen beim Winterwandern.”
Wander-Guide Sissi hingegen, kann gar nicht mehr aufhören zu schwärmen, wenn es ums Wandern im Winter-Wunderland geht. “Wenn alles unter einer glitzernden, weißen Schneedecke liegt, wird Wandern zu etwas ganz Besonderem. Die Natur um einen herum, die Berge, der Wald, wirken ruhiger und weicher… und erst der wunderbare Kontrast zum (hoffentlich) blauen Himmel!”
Es steht also fest: Mit oder ohne Schnee sind Wanderungen im Winter einzigartig und sollten auf jeder Wander-Bucketlist stehen.
Vorbereitung ist das A und O
So schön und weich der Schnee auch aussieht, birgt er auch besondere Herausforderungen und sogar Gefahren. Je nachdem welche Tour oder Strecke gewählt wird besteht Lawinenrisiko, mit Kälte geht natürlich auch die Gefahr von Erfrierungen einher und auch, dass es früher dunkel wird, bringt einige Herausforderungen und Risiken mit sich. Doch mit der richtigen Vorbereitung und Herangehensweise, steht einer erfolgreichen Winterwanderung mit unzähligen schönen Momenten nichts mehr im Wege. “Die beste Vorbereitung für eine Winterwanderung ist, die passende Tourenauswahl entsprechend des eigenen Leistungsniveaus”, so der Hinweis des Feuer und Eis Touristik-Guides Sissi.
- Weise Tourenauswahl: Nur Touren, die gut markierten Wegen folgen und nicht auf Steigen, Skitourentrassen und ‑spuren verlaufen, eignen sich für Winterwanderungen. Die Routen verlaufen fernab von Wildschutzzonen und steilen Hängen (Lawinengefahr).
- Angepasste Tourenlänge: Die eigene körperliche Verfassung sowie die aller Mitwanderer müssen beachtet werden. Dabei daran denken, dass es im Winter früher dunkel wird.
- Wetter und Witterung beachten: Nicht nur Prognosen zu Wetter, Temperatur, Schneehöhe, und Schwierigkeitsstufe der Strecke beachten, sondern auch während der Winterwanderung regelmäßig evaluieren.
- Einkehrmöglichkeiten: Passende Winterwanderrouten bietet genügend witterungs- und wetterfeste Rastplätze. Gerade im Winter, wenn die Kachelöfen die Stuben angenehm warmhalten, ist es in den Hütten umso gemütlicher. Und eine Pause im Wohligwarmen ist eine willkommene Abwechslung zur klirrendklaren Winterluft.
Feuer und Eis Touristik bieten Winterwanderungen deshalb nur in tieferen Lagen an; denn um so höher die Touren verlaufen, um so gefährlicher ist die Umgebung im Regelfall.
Winterwander-Basis-Ausstattung
Bekleidung nach dem Zwiebelprinzip, warme Wechselkleidung im Gepäck, Mütze, Handschuhe und Gore-Tex-Jacke sind ein Muss, wenn im Winter gewandert wird. Spezielle Ausrüstung wie Schneeschuhe sollten bei entsprechenden Prognosen auch einsatzbereit sein.
Mit Stöcken, Grödeln und einer Lawinenausrüstung (bestehend aus Piepser, Schaufel und Sonde) mit der man umgehen kann, kann man grundsätzlich nichts falsch machen. Genauso können eine Stirnlampe, Wärmepads und Rettungsdecke sowie ein warmes Getränk hilfreich sein.
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Wolfgangs Wander-Favorit für den Winter ist Winterseenzauber in den bayerischen Alpen.