Damit die Reise für Sie und Ihren Vierbeiner unvergesslich und stressfrei wird, haben wir einige Informationen für Sie zusammengestellt und bitten Sie um Beachtung.
Mit Ihrer Buchung geben Sie uns bitte die Rasse und das Gewicht Ihres Hundes bekannt, wir buchen dann die Hotels und bestätigen Ihnen die Unterbringung in allen Hotels.
Die Kosten für den Hund sind direkt in der jeweiligen Unterkunft zu bezahlen!
In den wenigsten Hotels ist es erlaubt, dass Ihr Hund mit in das Bett darf, bitte berücksichtigen Sie die Wünsche Ihrer Gastgeber! Außerdem sind in vielen Hotels Hunde nicht im Speisesaal erlaubt. Bitte planen Sie dies ein, dass Ihr Hund während dieser Zeit alleine auf dem Zimmer bleiben muß. Nicht alle Vierbeiner machen dies problemlos in einer fremden Umgebung mit!
Der teilnehmende Hund ist gesund, geimpft (Tollwut) und haftpflichtversichert (Tierhalterhaftpflicht).
Der Hund muss gechipt sein. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem Tierarzt nach weiteren Details.
Jeder Teilnehmer trägt in allen Situationen für sich und seinen Hund die alleinige Verantwortung und Haftung. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.
Bitte genügend Hundekotbeutel mitbringen und benutzen. Die Hinterlassenschaften des Vierbeiners müssen überall dort, wo jemand hinein treten könnte, beseitigt werden.
Bezüglich der Anleinpflicht ist jeder verpflichtet, sich an die Bestimmungen der jeweiligen Länder zu halten.
In Österreich muss der Hund während einer Schiffs‑, Bahn‑, oder Busfahrt einen Maulkorb tragen!
Der teilnehmende Hund muss sozialverträglich sein. Er sollte sich nur im Einwirkungsbereich seines Halters bewegen und gut abrufbar sein. Auf der Hütte, im Cafe bzw. Biergarten werden die Hunde angeleint.
Bei mehreren Hunden könnten folgende Situationen Auslöser für Stresssituationen sein und sollten deshalb vermieden werden:
Bitte beachten Sie, dass die Wegbeschaffenheit und ‑eigenschaft in den Alpen anders sind, als Ihr Hund vielleicht gewöhnt ist: Die Wege haben viel Schotter und Steine, die sehr kalkhaltig sind. Dies könnten die Hundetatzen u.U. bei der mehrtägigen Wanderung nicht vertragen.
Ebenfalls gibt es Teilstücke von Wanderungen, bei denen wenig oder kein Wasser unterwegs verfügbar ist (z.B. Tag 2 der Alpenüberquerung Tegernsee-Sterzing!). Planen Sie dies unbedingt ein und bringen Sie genug Wasser für sich UND Ihren Hund mit!
Bitte bedenken Sie außerdem, dass Ihr Hund bergerfahren sein sollte und lange Strecken über mehrere Tage (ohne einen Tag Pause) gewöhnt sein sollte. Hunde laufen in der Regel den doppelten Weg, im Vergleich zu Ihnen.
Bitte beachten Sie, dass die Mitnahme von Hunden zu Hauptverkehrszeiten (07.00–09.00 Uhr) nur beschränkt oder gar nicht möglich ist.
Bei entgegenkommenden Reitern, angeleinten Hunden, Menschen und Radfahrern, Tieren, etc. werden die Hunden unaufgefordert „bei Fuß“ bzw. rechtzeitig an die Leine genommen. Das Miteinander sollte geprägt sein von gegenseitigem Vertrauen und Rücksichtnahme: Junghunde können erst ab einem Alter von ca. 1 Jahr teilnehmen. Läufige Hündinnen können nicht teilnehmen.
Junge Hunde sind oft bei Begegnungen mit großen Tieren in der freien Natur noch nicht daran gewöhnt und reagieren unkontrolliert. Weidenden Tieren sollte man daher nicht zu nahe kommen und vor allem Kälber weder streicheln noch füttern! Zeigt eine Herde Unruhe oder werden Wanderer bereits von Tieren fixiert, unbedingt Abstand halten! Lieber einen Umweg in Kauf nehmen als den direkten Konflikt mit einer Kuh! Kommt es trotzdem zu gefährlichen Situationen: Bewahren Sie Ruhe und laufen Sie nicht davon! Versetzen Sie dem Rind im absoluten Notfall mit dem Stock einen gezielten Schlag auf die Nase. Andernfalls gehen Sie langsam und stetig aus der Gefahrenzone, ohne den Tieren den Rücken zuzukehren. Das ist der einzig richtige Weg, mit einer gefährlichen Begegnung umzugehen.
Ja, Sie können Ihren Hund auf einer Alpenüberquerung mitnehmen: Feuer und Eis Touristik bietet dafür mehrere Routen mit hundefreundlichen Hotels und Gasthöfen an. Reisen, die mit Hund buchbar sind, sind entsprechend gekennzeichnet. Voraussetzung ist, dass Ihr Hund gesund, bergerfahren und gegen Tollwut geimpft ist.
Diese Alpenüberquerungen mit Hund sind aktuell buchbar (Stand: September 2026):
Diese Voraussetzungen gelten im Detail für die Alpenüberquerung:
Bergerfahrung:
Ihr Hund sollte Berge und mehrtägige Touren bereits kennen. Für Junghunde unter etwa einem Jahr ist die Tour noch zu anstrengend.
Keine läufigen Hündinnen:
Die Belastung wäre zu groß – und in den Unterkünften sorgt eine läufige Hündin schnell für Unruhe unter den anderen Hunden.
Hund bei der Buchung angeben:
Bitte nennen Sie bei der Buchung Ihren Hund sowie Rasse und Gewicht. Nur so kann Feuer und Eis die Unterkünfte entlang der Route passend organisieren und bestätigen, dass Ihr Hund willkommen ist.
Hundekosten:
Für den Hund fallen vor Ort zusätzliche Kosten an (je nach Unterkunft). Diese zahlen Sie direkt bei der jeweiligen Unterkunft.
Alleinebleiben üben:
Nicht überall darf der Hund mit ins Bett oder in den Speisesaal. Stellen Sie deshalb sicher, dass Ihr Hund einzelne Stunden allein im Zimmer bleiben kann.
Die Alpenüberquerungen mit Hund von Feuer und Eis sind hotel- bzw. gasthofbasiert – eine Übernachtung in Berghütten ist nicht vorgesehen. Hundetauglich sind Etappen ohne Klettersteig-Passagen, mit ausreichend Wasserstellen und Schatten und, falls eine Seilbahnfahrt nötig ist, mit Hunde-Mitnahme.
Bei unseren Pauschalangeboten haben wir diese Punkte bereits bei der Streckenplanung berücksichtigt. Wenn Sie Ihre Route selbst zusammenstellen, sollten Sie auf Folgendes achten:
Wasserstellen
Manche Teilstrecken führen ohne oder mit nur wenig Wasser über lange Strecken. Ein Beispiel ist Tag 2 der Alpenüberquerung Tegernsee–Sterzing – hier müssen Sie ausreichend Wasser für Ihren Hund mitführen.
Seilbahn-Pflichtabschnitte
Manche Etappen erfordern zwingend eine Seilbahnfahrt. Bei vielen Bergbahnen ist die Mitnahme von Hunden möglich, in der Regel gilt dabei Leinen- und Maulkorbpflicht. Auch bei unseren Touren mit verpflichtenden Seilbahn-Abschnitten – etwa Etappe 4 der Alpenüberquerung Spitzingsee–Sterzing – ist die Mitnahme Ihres Hundes möglich. Bitte denken Sie an einen passenden Maulkorb und halten Sie Ihren Hund während der Fahrt an der Leine.
Lange schattenlose Passagen
Bei Hitze und fehlendem Schatten drohen für Hunde Kreislaufprobleme. Solche Etappen sollten Sie früh am Morgen angehen oder im Hochsommer meiden.
Klettersteig-Anteile
Für Hunde sind Klettersteige grundsätzlich ungeeignet. Enthält eine Route feste Klettersteigpassagen, ist sie für eine Überquerung mit Hund nicht geeignet.Unsere Alpenüberquerungen mit Hund enthalten keine solchen Passagen.
Eine mehrtägige Alpenüberquerung stellt für Ihren Hund eine besondere Belastung dar – ganz anders als eine gewöhnliche Tageswanderung.
Wege und Wegbeschaffenheit
In den Alpen sind die Wege oft nicht das, was Ihr Hund von zuhause gewohnt ist: viel Schotter und Steine, dazu stark kalkhaltiger Boden. Das kann bei einer mehrtägigen Wanderung die Hundepfoten überlasten. Planen Sie außerdem ein, dass es Teilstrecken ohne oder mit nur wenig Wasser gibt. Führen Sie deshalb ausreichend Wasser mit – für Ihren Hund und für sich selbst.
Kondition und Erfahrung
Ihr Hund sollte bergerfahren sein und an lange Strecken über mehrere Tage gewöhnt – idealerweise ohne Pausentag. Denken Sie daran: Hunde laufen in der Regel die doppelte Strecke im Vergleich zum Menschen, weil sie ständig schnüffeln, vorauslaufen und wieder zurückkommen. Die Belastung für Ihren Vierbeiner ist also deutlich größer, als es die Etappenlänge vermuten lässt.
Vor der Tour: Klein anfangen
Üben Sie vor der großen Tour mit kleineren Tageswanderungen und steigern Sie allmählich. So können Sie einschätzen, wie viel Strecke und welche Geländeform Ihrem Hund guttun – und Ihren Hund langsam an die alpinen Bedingungen gewöhnen.
Pfotenschutz
Sorgen Sie unterwegs für den Schutz der Pfoten: Pfotenschutz-Socken oder eine schützende Pfotensalbe haben sich bewährt. Was Sie sonst noch alles einpacken sollten, haben wir in unserer Packliste fürs Wandern mit Hund zusammengefasst.
Anzeichen von Überlastung erkennen
Beobachten Sie Ihren Hund unterwegs genau. Starkes Hecheln über längere Zeit, Zögern vor steilen oder steinigen Passagen oder wunde Ballen sind Warnsignale, dass eine längere Pause nötig ist – oder dass die Etappe für heute zu Ende sein sollte. Ihr Hund kann Ihnen nicht sagen, wenn es zu viel wird. Achten Sie deshalb lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.
Alpenüberquerung mit Hund – unser Erfahrungsbericht
Zwei Freundinnen und Aussie Emmi überqueren gemeinsam die Alpen von Tegernsee nach Sterzing – ungeführt und ohne Gepäcktransfer. Ihr Erfahrungsbericht mit Hitze, Kuhherden und jeder Menge Käsespätzle.
Wandern mit Hund – ein Abenteuer auf vier Pfoten
Vom Straßenhund zur Wanderhündin: Joana erzählt, wie Milla zur verlässlichen Wanderbegleiterin wurde – mit Tipps zu Ausrüstung, Packliste und Begegnungen mit Kühen unterwegs.
Ob Alpenüberquerung, Kurztour oder entspannte Seenwanderung – Bei Feuer und Eis Touristik können Sie eine Vielzahl der Toure auch inklusive Ihrem Hund “erwandern”.
Die besten Reisetermine für unsere Alpenüberquerungen, Wander- und Radreisen sind leider schnell ausgebucht - Sichern Sie sich jetzt Ihren Wunschtermin!
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